rwth_hcic_cmykDas Human-Computer-Interaction Center der RWTH Aachen ist stark interdisziplinär angelegt. Es verbindet in einzigartiger Weise Expertisen zu den Bereichen Mensch-Computer-Interaktion (HCI), Interfacegestaltung, Usability- und Technikakzeptanzforschung. Zu den Aufgaben des Centers gehört Drittmittel-Forschung, F&E-Leistungen für die Industrie und Weiterbildungsangebote. Der Fokus richtet sich insbesondere auf neue innovative Technologien, Applikationen, Arbeitsumgebungen und Produkte. Die am Projekt beteiligten Professorinnen Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs und Prof. Dr. Martina Ziefle sind Gründungsdirektorinnen des HCIC. Sie kooperieren seit vielen Jahren erfolgreich in Forschungs- und Industrieprojekten. Die von ihnen eingebrachten Kompetenzen ergänzen sich projektbezogen inhaltlich wie methodisch.

 Porträt HCI-Center Textlinguistik und Technikkommunikation

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Das Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. phil. Eva-Maria Jakobs arbeitet in den Bereichen Textlinguistik, Kommunikation im Beruf, Technik- und Unternehmenskommunikation, Technikakzeptanz, elektronische Medien und kommunikative Usability. Die Professur untersucht seit ca. zehn Jahren aus sprach‐ und kommunikations-wissenschaftlicher Sicht Fragen der Technikkommunikation (Experten/Laien) sowie der Technikwahrnehmung und -akzeptanz (alters-/technikspezifische Akzeptanz). Die Forschung nutzt Auswertungen des (öffentlichen) Diskurses über Technik in den Medien und im Internet mit Text- und Web mining-Methoden.

Zum Komplex Akzeptanzforschung liegen Erfahrungen aus verschiedener Projekte vor, z.B.: Technik – Kultur – Alter (BMBF, 2005-2006), cairo (BMWI: 2008-2010), ehealth (Exzellenzinitiative/DFG, 2009-2012), HUMIC (DFG, 2009-2012), OpenISA (NRW Ziel 2.0, 2010-2013). Prof. Jakobs ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften  und Direktorin des An-Instituts für Industriekommunikation und Fachmedien (RWTH). Sie leitet den Studiengang Technikkommunikation, der humanwissenschaftliche Expertisen mit technischen Knowhow (u.a. Georessourcen) verbindet.

Funktion der Textlinguistik und Technikkommunikation innerhalb von TIGER

Der Projektbeitrag des Forschungspartners HCIC Textlinguistik und Technikkommunikation besteht in der Analyse öffentlicher Diskurse über Tiefe Geothermie in den Medien (Text und Web Mining) und der Identifizierung gruppen- und standortspezifisch wahrgenommener Vor- und Nachteile geothermischer Anlagen. Die Ergebnisse fließen in die Rekonstruktion von Wahrnehmungsprofilen und die Ermittlung von Trade-offs ein, wie auch in die Erarbeitung von Vorgehens- und Kommunikationskonzepten. Letztere unterstützen als anwendungsbezogene Handlungshilfen eine barrierefreie Kommunikation zwischen Interessenvertretern (Betreibern, Bürgern, Institutionen).

Das Projektteam

Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs

Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. phil. Bianka Trevisan, M.A.

Dr. phil. Bianka Trevisan, M.A.

Eva Reimer

Eva Reimer, M.Sc.

Julia Ninnemann

Julia Ninnemann, B.A.

Simone Wirtz

Simone Wirtz-Brückner, M.A.

 

Ansprechpartnerin Textlinguistik und Technikkommunikation

Dr. phil. Bianka Trevisan, M.A.

Textlinguistik und Technikkommunikation
Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft
HCI-Center
RWTH Aachen
Templergraben 83
52062 Aachen

Tel.: +49 (0) 241 –  80 25 52 3
E-mail: b.trevisan@tk.rwth-aachen.de
Homepage: www.tl.rwth-aachen.de

 

 

Porträt HCI-Center Communication Science

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Die Professur Communication Science bearbeitet mit psychologischen Methoden und Ansätzen die Schwerpunkte Mensch-Technik-Interaktion und Technikakzeptanz. Das von Prof. Martina Ziefle geleitete Forschungsteam ist Teil des Exzellenzcenters Human and Technology (HumTec) an der RWTH Aachen. Die Forschung zur Technikwahrnehmung beschäftigt sich z.B. mit Unterschieden in der Nutzungssituation und der Art der Technologie. Der Themenkomplex Mensch-Technik-Wahrnehmung wurde in verschiedenen interdisziplinären Verbundprojekten öffentlicher und industrieller Auftraggeber bearbeitet mit den Schwerpunkten Information und Kommunikation, Medizin-, Automobilitätstechnik (u.a. Technik im Alter (NRW, 2005-2006), Technik in Reiseinformationssystemen (BMWI: 2008-2010), eHealth (Exzellenzinitiative von Bund und Ländern), sowie komplexe Technologien (Humic: Akzeptanz als integraler Bestandteil von Mobilfunksystemen (Exzellenzinitiative von Bund und Ländern)).

Funktion von Communication Science innerhalb von TIGER

Im Projekt TIGER besteht die Aufgabe des Lehrstuhls Communication Science darin, relevante Aspekte für ein Kommunikationskonzept zu ermitteln. Der Fokus liegt dabei auf der Erhebung von Einstellung und Bedürfnisse auf Seiten der „betroffenen“ Anwohner, sowie der Ermittlung das Informationsbedarfs und dem Wunsch nach Partizipation in der Bevölkerung. Aufbauend auf den Ergebnissen des Lehrstuhls Communication Science wird von der Firma CBM ein Kommunikationskonzept entwickelt.

Das Projektteam

Prof. Dr. Martina Ziefle

Prof. Dr. Martina Ziefle

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Sylvia Kowalewski

Dr. Sylvia Kowalewski

Johanna Kluge, M.A

Johanna Kluge, M.A

Simon Himmel, M.A.

Simon Himmel, M.A.

jhalbey

Julian Halbey

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartnerin Communication Science

Dr. Sylvia Kowalewski

Communication Science
HCIC Lehrstuhl für Communication Science
RWTH Aachen University
Campus Boulevard 57, R.B10

52074 Aachen

Tel.: +49 (0) 241 – 8049241
E-mail: kowalewski@comm.rwth-aachen.de
Homepage: www.hcic.rwth-aachen.de